Schichtplanung

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Bunter Vogel schatten

Muster      — betrieblich vereinbaren

Der Betriebsrat — ebenso Personalrat oder Mitarbeitervertretung — kann und soll sich um bessere Schichtpläne kümmern. Die Kolleginnen können mehr tun als nur überwachen, ob etwas offensichtlich aus dem Ruder läuft. Kein Plan darf angeordnet werden ohne die ausdrückliche Zustimmung dieser gewählten Interessenvertretungen.
Die Kolleginnen können auch initiativ werden und selbst Schichtpläne vorschlagen. Und sie können mit dem Arbeitgeber Verträge schließen, die neue Rechte und Regeln festschreiben.

Hier ein paar Muster:


TVöD und Nachfolger:


kein Hobby

Hier ein paar Musterbriefe und -schreiben:


Sich fit machen!

„Lirum, larum, Löffelstiel, wer nichts lernt, der kann nicht viel.
Reiche Leute essen Speck, arme Leute essen Dreck.”

Dieser Kinderreim trifft auch und ganz besonders Interessenvertreter/innen. Lesen ist wichtig, und wir müssen uns durch viel Staub durchbeißen. Doch Bücher und Internet allein genügen da nicht. Gute linkSeminare sind nicht billig. Das Wertvollste, was wir aus den Seminaren dann zurückbringen, sind Fertigkeiten, Ideen und neue Fragen.


  ⊗ Schichtplan-Fibel
Arbeitszeit & Gesundheitsschutz

→ 13.-17.11.2017 Berlin D3-175405-085

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Zweimal ist die betriebliche Interessenvertretung wirklich stark:
Zum einen, wenn sie die Lage der Schichten mitbestimmt, die Schichtfolgen und welche Beschäftigten wann so eingeplant werden. Zum zweiten, wenn sie die notwendigen Ma├čnahmen zum Gesundheitsschutz an den Arbeitsplätzen mit festlegt.
Wenn wir uns um gesündere Arbeitszeiten kümmern oder um angemessene Schichtbesetzungen, sind wir dann doppelt stark?
♦ Die öffentlich-rechtliche Verpflichtung:
  * gesicherte arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse
  (ArbZG § 6 Abs. 1)
  * Widersprüche auflösen: sinnvolle und störende Vorgaben
♦ Praxistest: »billiges Ermessen«
  * rechtzeitig planen
  * wünschen und tauschen
  * individuelle Besonderheiten berücksichtigen
♦ Übergriffe auf die Freizeit:
  * Praxistest: Pausen (ArbZG § 4)
  * Praxistest: Rufbereitschaften
  * Praxistest: Bereitschaftsdienste
♦ Angemessener Ausgleich der Belastung:
  * Zulagen und Zuschläge
  * Freizeitausgleich
♦ Flexibilisierung und Arbeitszeitverkürzung
  * Praxistest: Umgang mit Minusstunden
  * Praxistest: Arbeitszeitkonten
♦ Optionen der Mitbestimmung BetrVG § 87, BPersVG § 75,
MVG § 40, MAVO § 36
   Referent: Tobias Michel



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